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10 Gründe, warum Ihre Website langsam lädt (und wie Sie sie beheben)

Fragen Sie sich, warum Ihre Website so langsam lädt? Hier sind 10 der häufigsten Gründe für lange Ladezeiten, und Tipps, wie Sie sie beheben.

Von Pabelyn Labesores

Aktualisiert am 22. Oktober 20267 Min. Lesezeit
Titelbild zur langsamen Website

h2: 1. Nicht optimierte Bilder

Eine große Menge nicht optimierter Bilder ist in der Regel der häufigste Grund für eine langsame Website. Hochauflösende Bilder können beim Laden viel Bandbreite verbrauchen. Große Bilder hochzuladen und sie dann im Browser herunterzuskalieren vergrößert Ihre Seite unnötig, und das lässt sie langsam laden. Das gilt unabhängig davon, welches CMS oder welchen Website-Baukasten Sie verwenden.

Das Bildformat ist ein weiterer wichtiger Faktor.

Wählen Sie das Format, das zum Inhalt passt: JPEG für Fotos, PNG oder SVG für flächige Grafiken und Logos, und WebP oder AVIF, wo Ihr CMS sie unterstützt, denn sie sind meist noch kleiner.

Das Wichtigste:

  • Prüfen Sie die Dateigröße Ihrer Bilder. Alles über 1MB ist wirklich nicht akzeptabel.
  • Verwenden Sie JPEG für Fotos, PNG oder SVG für Grafiken, und WebP oder AVIF, wo Ihr CMS sie unterstützt.
  • Nutzen Sie Waterfall-Tests, um Bildgrößen schnell zu überblicken und gegenzusteuern.

h2: 2. Probleme mit JavaScript

Die Verfügbarkeit von JavaScript- und jQuery-Plugins hat es sehr bequem gemacht, Websites um dynamische Inhalte zu erweitern. Falsch umgesetzt kann JavaScript die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website jedoch lahmlegen.

Es braucht Zeit, bis jQuery und JavaScript geladen, interpretiert und ausgeführt sind. Wenn Sie also mehrere API-Aufrufe verwenden, um JavaScript- oder jQuery-Daten darzustellen, kann das beim Laden der Seiten zu erheblichen Verzögerungen führen.

Das Wichtigste:

  • Laden Sie Skripte asynchron und bündeln Sie Ihre Tools hinter einem einzigen Tag-Manager.
  • Ziehen Sie etwas wie Segment oder den Google Tag Manager in Betracht. Ein Skript für alle Ihre Tools!

h2: 3. Schwere Video- und Animations-Einbettungen

Automatisch abspielende Hintergrundvideos, eingebettete Player und schwere Animationsbibliotheken sind eine häufige Ursache langsamer Seiten. Sie sind groß, ziehen oft Skripte Dritter nach und konkurrieren um Bandbreite mit den Inhalten, für die Ihre Besucher gekommen sind.

Laden Sie Videoplayer erst, wenn ein Besucher auf Abspielen drückt, zeigen Sie bis dahin ein leichtes Vorschaubild, und bevorzugen Sie CSS-Animationen gegenüber großen Skriptbibliotheken. Wenn Sie Ihre Website schneller machen wollen, ist das oft einer der schnellsten Gewinne.

Das Wichtigste:

  • Video-Einbettungen und Animationsbibliotheken sind schwer.
  • Laden Sie Videoplayer per Klick, nicht beim Laden der Seite.
  • Bevorzugen Sie CSS-Animationen gegenüber großen JavaScript-Bibliotheken.

h2: 4. Zu viele HTTP-Anfragen

Viele JavaScript-, CSS- und Bilddateien können zu zu vielen HTTP-Anfragen führen. Wenn ein Nutzer Ihre Seite besucht, fordert der Browser jede dieser Dateien an, und die, die das Rendern blockieren, verzögern die Seite. HTTP/2 und HTTP/3 übertragen viele Anfragen über eine einzige Verbindung, daher kosten viele kleine Dateien weit weniger als früher. Die Gesamtbytes und die renderblockierenden Dateien sind heute das, was am meisten zählt.

Das Wichtigste:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Server HTTP/2 oder HTTP/3 unterstützt.
  • Verschieben oder entfernen Sie renderblockierendes CSS und JavaScript, wo möglich.
  • Minimieren Sie Ihre CSS- und JavaScript-Dateien, um die Bytes zu reduzieren, die Besucher herunterladen müssen.

h2: 5. Keine Nutzung von Caching-Techniken

Aktivieren Sie Browser-Caching (HTTP) für statische Dateien und serverseitiges Seiten-Caching für dynamische Seiten. Unser Artikel zum PHP-Caching behandelt OPcache, Object Caches und Page Caches.

h2: 6. Unsauberer Code

Ein weiterer häufiger Übeltäter bei langsamen Websites ist unsauberer Code. Wenn Sie Ihre Website bauen, können überflüssige Leerzeichen, Inline-Styles, leere Zeilen und unnötige Kommentare das Stylesheet der Website anwachsen lassen.

Indem Sie diese unnötigen Elemente entfernen, können Sie den Code komprimieren, die Dateigröße verringern und die gesamte Ladezeit verbessern, und wenn Sie Rankings verfolgen, werden Sie wahrscheinlich auch einen Schub bei Ihrer SEO-Leistung sehen. Fachsprachlich heißt dieser Vorgang Minifizieren. Wenn Sie sich mit Code nicht wohlfühlen, gibt es mehrere Online-Tools, mit denen sich Stylesheet-Dateien bereinigen und minifizieren lassen. Alternativ kann ein Entwickler das als Teil Ihres Build-Prozesses für Sie erledigen.

Das Wichtigste:

  • Vermeiden Sie Inline-CSS.
  • Legen Sie möglichst nicht mehrere CSS-Stylesheets an, wenn ein einziges genügt.
  • Minifizieren!

h2: 7. Keine Komprimierung (gzip oder Brotli)

Mit aktivierter gzip-Komprimierung weisen Sie den Server an, jede Textantwort (HTML, CSS, JavaScript, JSON, SVG) zu komprimieren, bevor sie an den Browser gesendet wird. Brotli komprimiert noch stärker, und jeder moderne Browser unterstützt es. Bilder wie JPEG, PNG und WebP sind bereits komprimiert und gewinnen dadurch nichts.

Das Wichtigste:

  • gzip- oder Brotli-Komprimierung ist ein einfacher Performance-Gewinn.
  • Sie komprimiert jede Textantwort (HTML, CSS, JavaScript), bevor sie an den Browser gesendet wird.

h2: 8. Zu viele Anzeigen

Die offensichtlichste Auswirkung einer mit Werbung überladenen Website sind zusätzliche HTTP-Anfragen, die zusätzliche Verarbeitungszeit brauchen.

Rich-Media-Anzeigen wie Pop-unders, Interstitials und automatische Downloads können Hunderte von HTTP-Anfragen erzeugen und Ihre Website unbenutzbar machen.

Laden Sie Anzeigen mit kurzer Verzögerung, nachdem der Hauptinhalt gerendert ist.

h2: 9. Kein CDN-Dienst

Ein CDN liefert statische Dateien von einem Knoten in der Nähe des Besuchers aus. Es hilft am meisten, wenn Ihr Publikum über mehrere Regionen verteilt ist. Für ein Publikum in einem einzigen Land auf einem gut platzierten Server ändert es wenig.

h2: 10. Ihre Hosting-Plattform

Wenn Sie alle oben genannten Ursachen durchgearbeitet haben und Ihre Website immer noch langsam antwortet, sehen Sie sich die Plattform darunter an. Wählen Sie einen Hosting-Anbieter, der die Performance-Optimierung in die Leistung einschließt.

Managed Hosting sollte das einschließen.

Bei EuroVPS bauen wir den Web-Stack um Ihre Anwendung herum, ob sie mit WordPress, Magento, PrestaShop oder Drupal läuft.

h2: Fazit

Bei EuroVPS kann unser Support-Team gemeinsam mit Ihnen die Konfiguration Ihres Webservers und von PHP durchsehen und Ihnen helfen herauszufinden, was Ihre Website ausbremst.

Aus dem Blog-Archiv von EuroVPS, erstmals veröffentlicht am 13. April 2023.

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